REFRAKTIONSCHIRURGIE IN KURZSICHTIGKEIT, WEITSICHTIGKEIT UND ASTIGMATISMUS ( HORNHAUTVERKRÜMMUNG)

Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus sind Augenfehler, die aufgrund eine Änderung der Bildprojektion auf der Netzhaut auch Refraktionsfehler genannt werden. Die Bilder müssten in der Netzhaut scharf eingestellt sein, jedoch sind sie es micht entweder wegen einer Vergrösserung oder Verminderung der Augengrösse oder wegen Übermass oder Fehler der Hornhautkrümmung.

Diejenigen, die diese Fehler haben, haben im Allgemeinen gesunde Augen, aber sie haben ein Problem: die Sicht ist verschwommen und verzerrt und sie benötigen deshalb eine Korrektion mittels von Brillen oder Kontaktlinsen.

Heutzutage und seit bereits einiger Zeit gibt es eine chirurgische Alternative sowohl zu den Brillen als auch zu den Kontaktlinsen (radiale Queratotomie, Extraktion der durchsichtigen Augenlinse mit intraokularer Implantation, lichtrefraktive Photoqueratektomie, Einsetzung intraokularen vorder oder hiterkammer Linsen , PRL oder ICL, usw.) Aber unserer Meinung und Erfahrung nach, ist die zurzeit geeignetste chirurgische Auswahl in Ihrem Fall die “Queratotomie in situ (Hornhautschnitt am Ort) mit Hilfe des Excimer-Laser”, auch “Lasik” genannt. Dieses ist wegen verschiedenen Gründen gerechtfertigt und zwar im Zusammenhang mit der Arbeit, Ästhetik, Intoleranz der Linsen, schlechte Sicht mit Brillen, Sport, schlechte Lebensqualität weil man ständig von den Brillen oder Kontaktlinsen abhängt, usw..

Es ist wichtig hervorzustechen , dass mit dieser Behandlung die vorhergehenden Bedingungen des kurzsichtigen oder astigmatischen Auges (mögliche Degeneration der Netzhaut und eigene Gefahr einer Netzhautablösung bei sehr hohen Kurzsichtigkeiten, Zunahme der Kurzsichtigkeit bei der Entwicklung, Schwangerschaft, usw.) nicht geändert werden. Auch die vorangehenden Bedingungen des weitsichtigen-astigmatischen Auges werden nicht geändert (wie die Prädisposition zum Glaukom obwohl dies sehr aussergewöhnlich und nicht häufig ist). All diese vorangehenden Bedingungen können trotz der Operation ihren natürlichen Lauf nehmen.

Wie operiert man mit Lasik/Lasek?

Um die Kurzsichtikgeit, Weitsichtigkeit und den Astigmatismus mit dieser Technik zu korrigieren, ist es notwendig die Hornhautkrümmung der vordererseite zu ändern. Dazu muss man mit Hilfe des Excimer-Laser das Gewebe des zentralen Teils der Hornhaut ganz wenig schleifen. Unser ärztliches Team macht diese Umgestaltung der Hornhaut mit dem Excimer-Laser MED-70.
Diese Photokoagulation des Gewebes wird nicht auf der Oberfläche der Hornhaut gemacht, sondern auf 150 Mikrons Tiefe. Dazu muss man eine sehr dünne hornhäutige Lamelle vorbereiten, die nach der Operation die behandelte Zone decken wird.

(klicke das Bild an, um die Veränderung zu sehen)



Dieses LASIK-System-Verfahren hat drei Vorteile:

1. keine Schmerzen im Postoperativ.
2. eine schnelle Sehbesserung.
3. Notwendigkeit einer Wiederbehandlung für die Anpassung ist sehr selten.
Der Endzweck dieser optischen Korrektion ist, eine nützliche Sehschärfe von 90 %-95 % zu erreichen. Dabei reduziert und/oder beseitigt man die Abhängigkeit der Brillen oder der Kontaktlinsen für die meisten täglichen Tätigkeiten und auf diese Weise bessert man auch die Lebensqualität.


Welche Resultate werden erlangt?

Unserer Erfahrung nach wird das gewünschte Resultat (nützliche Sehkraft ohne jeglicher optischer Korrektion) in fast allen Fällen erlangt ( mehr als 90 %), dennoch muss 5 % der Fällen in wenigen Wochen wiederbehandelt werden. Die Sehbesserung ist schnell, mit einer Sehkraft die im Laufe der Zeit und in den meisten Fällen stabil bleibt.
Täglich werden tausende Eingriffe von realisiert und falls Sie sich zu operieren entscheiden, muss Ihre Entscheidung gut begründet sein.
Der zufriedenste Patient, ist derjenige, der die beste Information hat.